
Schönheitsideale können grenzenlos wandelbar sein.
Das alpines Lifestylezentrum südlich von München bietet Ihnen in jedem Fall das richtige Anwendungskonzept, denn dieses wird individuell auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt. Unsere professionellen Dermato-Kosmetikerinnnen bieten Ihnen optimale Behandlungsmethoden.
In unserem Lifestylezentrum stehen Ihnen individuelle Beratung, Hauttypanalyse sowie ein Hauttest zur Verfügung.
Historischer Rückblick zum Thema „Schönheit“ (aus Dr. Angelika Rietz, Artikel zum Thema Schönheit)
Das weibliche Schönheitsideal der Hochrenaissance, „ La Veleta“, besaß ein Doppelkinn. Heute hätte ein plastischer Chirurg Freude daran, dieses zu korrigieren. Die Ansicht darüber, wie ein attraktiver Körper auszusehen hat, verändert sich von Epoche zu Epoche, von Kultur zu Kultur.
Wie werden Schönheitsideale festgelegt? Warum werden die Venus von Milo und Raffaels Madonna als schön empfunden? Wie kommt es, dass wir Schönheit so unterschiedlich bewerten?
Schönheit ist ein abstrakter Begriff, der mit allen Aspekten menschlichen Daseins verbunden ist. Er ist emotional positiv belegt und von Wertvorstellungen und Bewertungszeilen abhängig.
Als Erfinder des Begriffs gilt Alexander Gottlieb Baumgarten (1714-1762), dessen „Aesthetica“ (1750/58) ein vollkommen neues Feld philosophischer Arbeit eröffnete. Seiner Ansicht nach ist Ästhetik eine Wissenschaft sinnlicher Erkenntnis, die ungeordneten Sinneseindrücke werden erst durch sie zur Wahrheit. Vervollkommnung der sinnlichen Erkenntnis ist Schönheit dann, wenn Ordnung der Dinge und der Zeichen übereinstimmen. Bleibt die sinnliche Erkenntnis dagegen unvollkommen, so handelt es sich um Hässlichkeit.
Baumgarten geht von einer ausschließlich angeborenen Ästhetik aus, so dass die Fähigkeit eines Ästhetikers seiner Ansicht nach zwar nicht erlernbar, aber doch durch Übungen „trainier-“ und damit erwerbbar ist.
Die Philosophie des Mittelalters bestimmt Schönheit als „Glanz der Wahrheit“, eine Eigenschaft von Gedanken, die von deren Übereinstimmung mit der Wirklichkeit abhängt.
In der Neuzeit wird Schönheit nicht mehr als Eigenschaft von Gegenständen definiert, sondern als Urteil des Verstandes.
Schönheitsvorstellung - Der Wandel
Die Venus von Willendorf gilt als Beleg dafür, dass Fettleibigkeit in der europäischen Frühgeschichte zum Schönheitsideal gehörte. Bei der altsteinzeitlichen Frauenfigur dürfte es sich jedoch eher um ein Fruchtbarkeitsidol handeln.
In der Antike durfte der Körper weder zu dick noch zu dünn sein. Die ideale Frauenfigur, wie z.B. die Venus von Milo, besaß eher kleine aber feste Brüste und ein breites Becken. Männliche Figuren wurden als jugendliche Athleten dargestellt. Fettlebigkeit galt jedoch als begehrtes Wohlstandszeichen.
Im Mittelalter war die weibliche Schönheit mädchenhaft. Ihren Kopf schmückten hellblonde Locken, ihre Augen waren strahlend blau. Außerdem war das weibliche Geschlecht eher schlank und besaß kleine, feste Brüste, schmale Hüften, weiße Haut, rosa Wangen und einen kleinen roten Mund.
Dem männlichen Ideal entsprachen die muskulösen Helden mit breitem Oberkörper und schmalen Hüften. Die Frauenfiguren der Renaissance waren wohlbeleibt. Sie verfügten über starke Hüften und üppige Brüste. Ein Doppelkinn galt zu jener Zeit als Zeichen des Wohlstands.
Die altgriechische Mythologie schreibt Schönheit eine große Bedeutung zu. Besonders hervorzuheben ist Aphrodite, die Göttin der Schönheit und der Liebe. Sie ist die schönste unter den Göttinnen.
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