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Hautpeelings
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Die Exfoliation der Haut durch Peelingtechniken hat eine lange Tradition. So benutzten schon die alten Ägypter tierische Öle, Salze und Alabaster, um ihre Haut ästhetisch zu verbessern. Später wurden Mixturen aus Schwefel, Senf und Sand benutzt, um den Aspekt der Haut zu verschönern.

Innerhalb der modernen Medizin waren Hautärzte die Pioniere auf dem Gebiet des Hautpeelings zu therapeutischen Zwecken. Die ersten Berichte zu diesem Verfahren tauchten nach der Jahrhundertwende auf. In den 60er-Jahren griffen schließlich auch plastische Chirurgen dieses Verfahren auf. Heute existieren verschiedene standardisierte Techniken, die sowohl wissenschaftlich als auch klinisch abgesichert sind.

Peeling, auch Chemoexfoliation oder Chemochirurgie genannt, ist die Anwendung eines mehr oder weniger hautreizenden Stoffes, durch den Teile der Hornhaut (Epidermis) und/ oder der zweiten Hautschicht (Dermis) abgetragen werden, woraufhin sich eine neue Epidermis und neues dermales Gewebe bildet. Das Hautpeeling setzt auf chemisch-biologischem Wege Schäden, wodurch die obersten Hautschichten abgetragen werden und einer frischen und glatten Hautschicht weichen, die sich aus der Tiefe neu gebildet hat. Die Anwendung solcher Substanzen erzeugt sozusagen einen kontrollierten Effekt, der zu einer Hautverjüngung führt, im Rahmen derer

•    Pigmentflecken
•    Sonnenschäden
•    Verhornungsstörungen
•    Fältchen und
•    oberflächliche Narben

verschwinden können.

Hauptsächlich angewendet wird die Peeling-Methode bei Akne, Rosazea sowie bei großporiger Haut.

 

Die Kosten sind je nach Eindringtiefe, Lokalisation und dermatologischen/kosmetischer Hautveränderung zwischen Euro 200,-- und Euro 1500,-- zu kalkulieren.
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